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	<title>Heinrich Berkel</title>
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	<description>Homepage von Strafverteidiger Heinrich Berkel aus Rostock</description>
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		<title>Zum Jahreswechsel was Geklautes; schön, wenn auch nicht obszön</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 15:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieblinge]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Herr, setze dem Überfluß Grenzen Und lasse Grenzen überflüssig werden. Lasse die Leute kein falsches Geld machen, aber auch das Geld keine falschen Leute. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes. Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit Und Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamte, Geschäft- und Arbeitsleute, die wohl tätig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">&#8220;Herr, setze dem Überfluß Grenzen</span><br />
Und lasse Grenzen überflüssig werden.<br />
Lasse die Leute kein falsches Geld machen,<br />
aber auch das Geld keine falschen Leute.<br />
Nimm den Ehefrauen das letzte Wort<br />
Und erinnere die Ehemänner an ihr erstes.<br />
Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit<br />
Und Wahrheit mehr Freunde.<br />
Bessere solche Beamte, Geschäft- und Arbeitsleute,<br />
die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind.<br />
Gib den Regierungen ein besseres Deutsch<br />
Und den Deutschen eine bessere Regierung.<br />
Herr, sorge dafür, daß wir alle in den Himmel kommen<br />
Aber nicht sofort.&#8221;</p>
<p>(Überliefert als Neujahrsgebet des Pfarrers von St. Lamberti, Münster/Westfalen, 1883)</p>
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		<title>Warum Sie auch im Notfall meinen, ohne Anwalt auszukommen</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 20:07:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder: Warum Sie erst gar nicht auch nur auf den Gedanken kommen, einen Anwalt anzurufen, obwohl Ihnen Übles schwant oder Ihnen das Wasser schon bis zum Hals steht. Lassen wir hier einmal den Grund „Der ist sein Geld doch nicht wert“ beiseite; denn Sie wissen nicht, ob und wieviel Honorar Sie ihm zahlen müssen. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oder: Warum Sie erst gar nicht auch nur auf den <em>Gedanken</em> kommen, einen Anwalt anzurufen, obwohl Ihnen Übles schwant oder Ihnen das Wasser schon bis zum Hals steht.</p>
<p>Lassen wir hier einmal den Grund „Der ist sein Geld doch nicht wert“ beiseite; denn Sie wissen nicht, ob und wieviel Honorar Sie ihm zahlen müssen. Sie <em>glauben</em> nur, es zu wissen; tatsächlich haben Sie keine Ahnung.<span id="more-70"></span></p>
<p>Sie verzichten also auf die Hilfe eines Anwalts, weil Sie sowieso alles besser wissen. In dem Fall bin ich für meine Person dankbar, daß Sie auf <em>meine</em> Hilfe verzichten. Besserwisser sind nämlich nichts als eine Plage. Davon abgesehen schwant Besserwissern grundsätzlich nie Übles, und das Wasser, in dem sie stehen, bemerken sie auch nicht. Für die ist immer alles prima bestens, weil sie es ja besser wissen.</p>
<p>Na gut, <em>Sie</em> sind kein Besserwisser. Sie verzichten auf die Hilfe eines Anwalts, weil Recht nun mal Recht ist und keine Geheimwissenschaft. Was Recht ist, das wissen Sie so gut wie jeder andere auch. Noch besser kennen Sie sich aus mit dem Zwillingsbruder des Rechts, dem Unrecht, und sind dabei in bester Gesellschaft: Mit der Landrätin von der Partei mit dem C wie christlich, die zur Hatz bläst auf einen, der seine Strafe verbüßt hat; mit dem Lieber-bunt-als-braun-Bürger mit Zivilcourage, der unter dem Beifall des Publikums Wahlplakate abreißt; mit der Bundeskanzlerin, die eifrig Verträge bricht, weil das dem Wohle Europas dient und außerdem alternativlos ist; mit dem Hartz-IV-Empfänger, der dem Jobcenter seine anderen Einkünfte verschweigt; mit dem Bundesverfassungsrichter, der sich einen Teufel um den Text der Verfassung schert, weil ihn das Ergebnis stört und er auch mal Politik machen will; mit der Amtsrichterin, die mit der Gebärmutter statt nach dem Gesetz urteilt; mit dem Polizeibeamten, der auf der Jagd nach dem Täter das schwere und unhandliche Gesetzbuch wegwirft; mit dem braven Bürger, der den redlich verdienten Lohn seiner Arbeit vor dem Fiskus in Sicherheit bringt; mit dem Finanzminister, der ihn sich mit Hilfe bezahlter Datendiebe wiederholt, um Griechenland, Portugal, Spanien und Italien zu retten; mit dem munteren Nachwuchs, der sich auf Hauswänden künstlerisch verwirklicht, leider nicht auf den eigenen (Nicht meiner, sagen Sie? Was macht Sie so sicher?); mit unseren Volksvertretern, die die Eigentümer von Atomkraftwerken entschädigungslos enteignen; mit den naturverbundenen und zugleich kulturbeflissenen Grünen in einer vorpommerschen Bürgerschaft, die in bester SED-Manier den Bürgern einen Dresscode für öffentliche Plätze verordnen wollen.</p>
<p>Sie kennen sich also mit dem Unrecht aus eigener Erfahrung aus und müssen sich dessen auch nicht schämen. Denn warum sollten gerade Sie mit gutem Beispiel vorangehen und die Gesetze achten? Auf die Annehmlichkeiten verzichten, die ein gewiefter, möglichst noch moralisch geheiligter Rechtsbruch verschafft? Ein Rechtsbruch verheißt materiellen Gewinn, erleichtert den Alltag, entspannt, dient der gerechten Sache, macht Spaß, beseitigt Probleme sicher, schnell und ohne große Mühe, ist von der Familienehre geboten. Dagegen der Rechtschaffene: langweilig, ohne Geist und Witz, unerotisch und nur in Bekanntschaftsanzeigen gefragt.</p>
<p>Wenn Sie Pech haben und bestraft werden, geschieht es Ihnen nur recht. Kripo (oder Steuerfahndung), Staatsanwaltschaft und Gericht werden es schon richten und dafür sorgen, daß Sie zu Ihrem Recht kommen. Schließlich sind das die staatlich anerkannten, sozusagen zertifizierten Rechtsexperten, noch ein bißchen mehr als Sie. Alle diese Experten werden sich um Sie kümmern, damit Ihnen Gerechtigkeit widerfahre. Streng nach dem Gesetz. Sie werden zwar nicht wissen, wie Ihnen geschieht; aber seien Sie beruhigt, die Experten machen das schon.</p>
<p>Sie sind ohne Fehl und Tadel und haben deshalb nichts zu befürchten? Bedenken Sie, daß nur Sie allein wissen, ein Heiliger zu sein. Alle anderen können Ihnen das glauben, müssen es aber nicht.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
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		<title>Moderne Zeiten, friedfertig</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 19:23:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[und der Sanftmut zugetan. Abhold der Gewalt und allzeit bereit, aus schwarzen Schafen weiße zu machen. Wollen die partout nicht weiß werden, markiert man sie als der gemeinsamen Weide des anständigen Deutschtums unwürdig und pflockt sie an den Schandpfahl. Sie der Lächerlichkeit preiszugeben oder anders zu diffamieren kommt bei den Leithammeln auch gut an. Eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und der Sanftmut zugetan. Abhold der Gewalt und allzeit bereit, aus schwarzen Schafen weiße zu machen.<span id="more-56"></span></p>
<p>Wollen die partout nicht weiß werden, markiert man sie als der gemeinsamen Weide des anständigen Deutschtums unwürdig und pflockt sie an den Schandpfahl. Sie der Lächerlichkeit preiszugeben oder anders zu diffamieren kommt bei den Leithammeln auch gut an. Eine seit Kindertagen vertraute und bewährte Methode.</p>
<p>Am liebsten wäre man sie los, „raus“ mit ihnen. Aber wohin? Arbeits- und die so nur <em>genannten</em> Lager sind verpönt, die Zeit für Werkhöfe alter Art ist noch nicht wieder reif.</p>
<p><em>Nur</em> sanftmütig konnte nicht einmal ER sein, um wieviel weniger wir unvollkommenen Menschen. „Sine ira et studio“ zu <em>urteilen</em> ist aus der Mode gekommen, das beherrschen nur noch wenige. Das Modell scheint nicht mehr hergestellt zu werden. Der moderne Richter bläst dem Angeklagten den moralischen Marsch, allerorten Erziehung wie im Jugendstrafrecht. Selbstredend nicht zum Wohl des Staats, sondern immer zu dem des Schafs.</p>
<p>Anläßlich der staatstragenden und Deutschlands Räson uns endlich erklärenden einstimmigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 4.11.09 – 1 BvR 2150/08 – den eifernden Richtern ins Poesiealbum geschrieben:<br />
„Überdies, wenn ich ein Jahr in Deutschland zubrächte, würde ich nur an eins denken&#8230;<br />
Zwölf Monate lang wäre ich ein Jude und sonst nichts. Ich kann mir nicht leisten, dafür ein ganzes Jahr herzugeben.“</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mein Tribut an ein Jubiläum</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2009/11/mein-tribut-an-ein-jubilaum/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 15:24:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[Neulich in einem Hotel in Schwerin: &#8220;Köstlich, die Eier!&#8221; &#8220;Ja, das sind noch die guten alten aus der DDR!&#8221; (nach einer Postkarte von Christian Habicht, Eulenspiegel-Verlag)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neulich in einem Hotel in Schwerin: &#8220;Köstlich, die Eier!&#8221; &#8220;Ja, das sind noch die guten alten aus der DDR!&#8221;</p>
<p>(nach einer Postkarte von Christian Habicht, Eulenspiegel-Verlag)</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mischpoke, Teil 1 ODER Gute, aber unfähige, und fähige, aber böse Menschen</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2009/02/mischpoke-teil-1-oder-gute-aber-unfahige-und-fahige-aber-bose-menschen/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Nov 1999 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunalpolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Rührige Mitglieder der ehrenwerten Familie, die nur dem Gemeinwohl verpflichtet ist, sind der Gemeindevertreter und Vorsitzende der SPD-Fraktion Rainer Albrecht und der CDU-Kreisvorsitzende und vormalige Senator Dieter Schörken. Rührig sein müssen sie wegen der Positionen, die sie bekleiden. Sie sind aber auch fähig, wie ebenfalls ihre Positionen zeigen. Fragt sich nur, wem außer ihnen selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Rührige Mitglieder der ehrenwerten Familie, die nur dem Gemeinwohl verpflichtet ist, sind der Gemeindevertreter und Vorsitzende der SPD-Fraktion Rainer Albrecht und der CDU-Kreisvorsitzende und vormalige Senator Dieter Schörken. Rührig sein müssen sie wegen der Positionen, die sie bekleiden. Sie sind aber auch fähig, wie ebenfalls ihre Positionen zeigen. Fragt sich nur, wem außer ihnen selbst ihre Fähigkeit sonst noch nutzt. Vorgeblich dem Gemeinwohl. Also beschlossen sie, Politiker zu werden. Denn der Mächtige, sei er auch nur ein Duodezfürst, kann Strippen ziehen. Ist die Macht noch dazu demokratisch legitimiert, zieht es sich ganz ungeniert.</p>
<p>Herr Albrecht hat sich dreimal in seinen Strippen verfangen, aber erst, <em>nachdem</em> er den Lohn seiner Strippenzieherei empfangen hatte. Wissen will er davon freilich nichts. Für jeden seiner Rückzüge aus seinen Pfründen hatte er einen altruistischen Grund der Marke „Anderen/der Demokratie/seiner Stadt/seiner Fraktion dienen“ parat. Jedesmal opferte er sich einer höheren Sache.</p>
<p>Zum Rotwerden ist der nicht geschaffen. Hart landen Vertreter seiner Spezies nie  – wenn sie überhaupt fallen. Auch unser Vertreter fiel weich, nämlich in den Schoß seiner Partei in Person ihres Kreisvorsitzenden Reinhard Dankert. Der ist Dank seiner treuen Gewerkschaftsdienste auch Mitglied des Landtags und weiß, was er an seinem Mann in dieser pseudohanseatischen Gemeindevertretung namens „Bürgerschaft“ hat. Deshalb darf Rainer Albrecht noch immer der Vorsitzende seiner Fraktion sein; er, der schmierige Geschäfte nicht scheut und sich, wenn ertappt, zu behaupten weiß.</p>
<p>Vielleicht ist er machtgeil, vielleicht sorgt er sich um das leibliche Wohl seiner Familie. Ist aber auch gleichgültig und im übrigen allein seine Sache, warum er handelt, wie er handelt. Jedenfalls weiß er Kapital zu schlagen aus seinem Mandat als Gemeindevertreter und sich mit dem ungerechten Mammon Freude und Freunde zu machen. Und so einen in die Ecke stellen, weil er böse ist? Ist er böse, so ist er doch zugleich fähig. Mag er also an anderem Platz und in anderer Funktion zeigen, daß er nicht nur <em>sein</em> Vermögen  zu mehren weiß, sondern auch das der Stadt. Als Gemeindevertreter die Stadt  und nicht nur sich selbst bereichert zu haben &#8211; <em>den</em> Beweis schuldet er uns bis heute.</p>
<p>Soviel an dieser Stelle zu Herrn Rainer Albrecht, Mitglied der Rostocker Bürgerschaft.</p>
<p>Teil 2 meiner Randbemerkungen zur Kommunalpolitik am Beispiel Rostocks soll Dieter Schörken gelten, einem möglicherweise schlechten Verlierer.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anspruchsüberprüfung</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2009/01/anspruchsuberprufung/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 15:50:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Infos]]></category>

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		<description><![CDATA[Sie sind sauer, ratlos, stinkig, wollen “BILD“ anrufen, Ihr gutes Recht haben. Warum gehen Sie nicht zum Anwalt? Zu teuer? Fühlten sich ausgeliefert? Sind lieber Ihr eigener Herr? Und eigentlich möchten Sie&#8217;s lieber friedlich? Meine Frage kann ich nicht beantworten, weil ich der Anwalt bin. Vielleicht können Sie damit was anfangen: 1. Der Anwalt ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sind sauer, ratlos, stinkig, wollen “BILD“ anrufen, Ihr gutes Recht haben.</p>
<p>Warum gehen Sie nicht zum Anwalt? Zu teuer? Fühlten sich ausgeliefert? Sind lieber Ihr eigener Herr? Und eigentlich möchten Sie&#8217;s lieber friedlich?</p>
<p>Meine Frage kann <em>ich</em> nicht beantworten, weil ich der Anwalt bin.</p>
<p>Vielleicht können Sie <em>damit</em> was anfangen:</p>
<p>1. Der Anwalt ist der erste und unabhängige Berater bei allem, das nach Recht/Unrecht entschieden werden <em>kann</em> (nicht: muß!).<br />
2. Jeder hat das Recht, sich durch einen Anwalt seiner Wahl beraten zu lassen, einerlei, ob er von einer Behörde, einer Firma oder einem anderen Bürger etwas will oder zu befürchten hat.<br />
3. Jeder kann sich den Rat eines Anwalts leisten.</p>
<p>Ob sich der Anwalt den <em>Mandanten</em> leisten kann ist eine andere Frage, jedenfalls aber allein sein Problem.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Vertane Chance?</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2009/01/vertane-chance/</link>
		<comments>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2009/01/vertane-chance/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 Jan 2009 09:52:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interna]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Raitza (siehe Artikel 10. Dezember 2008) hat nicht kommentiert, sondern sich beschwert. Schade. Er hat sich beschwert bei einem Mächtigen, damit der mich in die Schranken weise. Schade auch, daß er für die Beschwerde nicht seinen eigenen Worten traut, sondern Zuflucht zu einem Ghostwriter gesucht hat. Trotzdem freue ich mich über die Aufmerksamkeit, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr <strong>Raitza</strong> (siehe Artikel 10. Dezember 2008) hat nicht kommentiert, sondern sich beschwert. Schade. Er hat sich beschwert bei einem Mächtigen, damit der mich in die Schranken weise. Schade auch, daß er für die Beschwerde nicht seinen eigenen Worten traut, sondern Zuflucht zu einem Ghostwriter gesucht hat. Trotzdem freue ich mich über die Aufmerksamkeit, die mein Artikel gefunden hat, und danke Herrn Raitza  für seine Sorge um mein Bild in der Öffentlichkeit.</p>
<p>Hier nun Herrn Thomas Raitzas Beschwerde an meine Kammer, die Rechtsanwaltskammer Mecklenburg-Vorpommern &#8211; wenn Sie wollen: <a href="http://www.strafverteidiger-rostock.de/wp-content/uploads/2009/01/beschwerde.pdf">Beschwerde</a></p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Obwohl</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2008/12/obwohl/</link>
		<comments>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2008/12/obwohl/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 31 Dec 2008 13:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lieblinge]]></category>

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		<description><![CDATA[kein guter Ratschlag je befolgt wurde, werden sie immer wieder unerbittlich auf uns niederprasseln. Jetzt also sind Sie dran, denn warum sollte es Ihnen besser gehen als mir? Zur Versöhnung hängt ein Wunsch für Sie dran, natürlich fürs neue Jahr. Legen Sie Ihre Hände immer mal wieder schwer, will heißen mit Nachdruck, Ihrer Frau auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>kein guter Ratschlag je befolgt wurde, werden sie immer wieder unerbittlich auf uns niederprasseln. Jetzt also sind <em>Sie</em> dran, denn warum sollte es Ihnen besser gehen als mir? Zur Versöhnung hängt ein Wunsch für Sie dran, natürlich fürs neue Jahr.</p>
<p>Legen Sie Ihre Hände immer mal wieder schwer, will heißen mit Nachdruck, Ihrer Frau auf die Brüste. Dort sollen sie tun, was immer sie wollen. Und lassen Sie Ihre Hand auch mal öfter auf dem Po Ihrer Frau landen, natürlich ohne dem Widerspruch auch nur die geringste Chance gelassen zu haben.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen Macht. Und daß Sie sie unschuldig wie ein Kind genießen – ohne Wenn und Aber, ohne auch nur den leisesten Hauch schlechten Gewissens.</p>
<p>Machen Sie&#8217;s um Gottes Willen nicht so wie unsere Regierungspolitiker in Schwerin. Die, politische Gutmenschen pur, verzichten auf einen Teil ihrer Macht (oder geben das nur vor). Sie tun das selbstverständlich unter dem Beifall der fachkundigen und vielleicht auch sonstigen Öffentlichkeit, zu der vielleicht ja auch Sie gehören. Unsere Gutmeinenden verkündeten, das Stück Macht in die Hände des <em>Rechts</em> zu legen. Der oberste Staatsanwalt unseres Landes, Generalstaatsanwalt geheißen, mit Domizil in Rostocks Patriotischem Weg, soll nicht länger sogenannter <em>politischer</em> Beamter sein, sondern Beamter wie alle anderen Beamten auch. Dann könnten sie, die Regierungspolitiker, ihn nämlich nicht mehr jederzeit und nach allein ihrem Gutdünken entlassen, was ja wohl die reine Willkür wäre. Igittigitt, Willkür, die geht in unserer rechtsstaatlichen Demokratie nun wirklich nicht! Alles Quatsch und nur vor das Loch geschoben, das der Verlust des eigenen Rückgrats macht. Angst haben sie, Angst vor der Macht. Vernünftig umgehen kann man mit dem, das einem Angst macht, nicht. Dazu aber erst später mehr – wenn Sie wollen.</p>
<p>Jetzt greifen Sie erstmal zu. Die Lust werden Sie spätestens beim Essen haben.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachten 2008</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2008/12/weihnachten-2008/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 00:03:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Frohe Weihnachten wünsche ich all&#8217; meinen Klienten und denen, die dies rechtzeitig lesen! Alle anderen können mir zwar nicht gestohlen bleiben, werden aber ohne meinen Wunsch auskommen müssen. Für Frieden in seiner Hütte muß sowieso jeder selbst sorgen. Von der Liebe ganz zu schweigen. Bei uns West- und Mitteleuropäern wird seit 250 Jahren nur geliebt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Weihnachten wünsche ich all&#8217; meinen Klienten und denen, die dies rechtzeitig lesen!</p>
<p>Alle anderen können mir zwar nicht gestohlen bleiben, werden aber ohne meinen Wunsch auskommen müssen.</p>
<p>Für Frieden in seiner Hütte muß sowieso jeder selbst sorgen.<br />
Von der Liebe ganz zu schweigen. Bei uns West- und Mitteleuropäern wird seit 250 Jahren nur geliebt, wer selbst liebt.</p>
<p>Mein Wunsch gilt jedoch Ihrer <em>weihnachlichen</em> Liebe. Die bedarf nur des freien, wenn auch guten Willens, keiner Passion.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Provinzblatt mit Großstadt ODER Kalkulierte Arschkriecherei</title>
		<link>http://www.strafverteidiger-rostock.de/2008/12/provinzblatt-mit-grosstadt-oder-kalkulierte-arschkriecherei/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 16:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>hberkel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Heimatkunde]]></category>

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		<description><![CDATA[“Schüler in Todesangst: Täter schon wieder frei“, so die Schlagzeile der Ostsee-Zeitung (OZ) vom 13./14.12.08. Laut der Meldung hatten ein 20- und ein 24jähriger eine Schule “brutal überfallen“. Sie hielten sechs Schüler der neunten Klasse, die sich ohne Aufsicht in ihrem Klassenzimmer mit ihrer Projektarbeit beschäftigten, gefangen, indem sie die Tür des Klassenzimmers mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>“Schüler in Todesangst: Täter schon wieder frei“, so die Schlagzeile der Ostsee-Zeitung (OZ) vom 13./14.12.08.</p>
<p>Laut der Meldung hatten ein 20- und ein 24jähriger eine Schule “brutal überfallen“. Sie hielten sechs Schüler der neunten Klasse, die sich ohne Aufsicht in ihrem Klassenzimmer mit ihrer Projektarbeit beschäftigten, gefangen, indem sie die Tür des Klassenzimmers mit einem Schrank versperrten. Einen der Jugendlichen warfen sie zu Boden. Sie drohten mit Schlägen und randalierten, indem sie Stühle umtraten, die Wände beschmierten und eine Jalousie herunterrissen. Nach 45 Minuten “Terror“ ließen die “Angreifer“ ihre “völlig verängstigten Opfer“ wieder frei und verließen das Schulgebäude – es hatte zur Pause geklingelt. Die Polizei nahm die Täter kurz darauf in einem anderen Stadtteil fest. Der Atemalkoholtest ergab 1,7 und 2,45 Promille. Niemand anderer in der Schule, auch nicht in den benachbarten Klassenräumen, wollte etwas bemerkt haben.</p>
<p>Kommentar auf der nächsten Seite unseres Heimatblatts mit unseliger Tradition: “Schutzlos“: “&#8230; wer weiß, was die durchgeknallten Männer alles angerichtet hätten, wenn sie bewaffnet gewesen wären.(&#8230;) Unfaßbar, daß die Täter nur wenige Stunden nach der Festnahme wieder frei durch die Stadt spazieren können. (&#8230;) Sparmaßnahmen &#8230; öffnen gefährlichen Eindringlingen Tür und Tor.“</p>
<p>Am Montag darauf Volkes Stimme – Leserbrief Rainer Frerichmann, Marlow: “Die Täter leben &#8230; laut Staatsanwaltschaft in ‘geordneten Verhältnissen‘ und sind wieder auf freien Fuß zu setzen. Wer nimmt unsere Justiz noch ernst? Menschen aus ‘geordneten Verhältnissen‘ tun so etwas nicht. Die Demokratie macht sich lächerlich. Ob nun randalierende Jungnazis Polizeiwagen zerdeppern oder Läden von Ausländern angreifen – es reicht, wenn man einen festen Wohnsitz hat, um nicht in U-Haft zu verbleiben. Bei entsprechend hohem Alk-Konsum gibt es dann noch mildernde Umstände. Die Täter sind eine Gefahr für die Öffentlichkeit und gehören unter Verschluß.“</p>
<p>Fazit: Rot-Braune Brauchtumspflege eines BILD-Verschnitts mit gestörtem Verhältnis zum Rechtsstaat. OZ weiß, was Leser wünschen.</p>
<p>Herzlichst – Ihr Heinrich Berkel</p>
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